Ein neuer Hoffnungsschimmer für die Ssese-Inseln
Am 21. Februar 2025 wurde die Bbanga Schule in Kalangala, auf den malerischen Ssese-Inseln im Viktoria-See in Uganda, feierlich eröffnet.
Diese bedeutende Veranstaltung zog über 500 Gäste an, darunter zahlreiche Festredner aus Politik und Bildungswesen
Die Gründung der Schule geht auf die Initiative von Sani und Edi zurück, die 2013 während einer Kanutour
im Viktoriasee auf ein Kind trafen, das an einem kleinen Felsen, in der lokalen Sprache „Bbanga“ genannt, stand,
anstatt zur Schule zu gehen.
Diese Begegnung berührte Sani tief und motivierte ihn und Edi, das Bbanga-Projekt ins Leben zu rufen.





Ein Schritt in die Zukunft: Bildung für alle
Das Bbanga Projekt startete 2014 mit Kinderpatenschaften, um den Schulbesuch für bedürftige Kinder zu ermöglichen.Der Bau der Schule, inklusive eines Internats, folgte schnell. Das Schulwesen in Uganda umfasst einen Kindergarten
für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren, eine Primary School mit sieben Klassen bis zum Alter von 13 Jahren und eine
Secondary School mit sechs Klassen. Nach der Sekundarstufe haben die Schüler die Möglichkeit, eine
Berufsausbildung von zwei Jahren oder ein Studium von bis zu sechs Jahren an einer Universität zu absolvieren.
Ohne eine Ausbildung sind die Chancen auf eine bessere Zukunft jedoch äußerst gering, da der durchschnittliche
Jahreslohn in Uganda bei nur 800 US-Dollar liegt.
Die Bbanga Schule: Ein Ort des Lernens und der Gemeinschaft
Aktuell verfügt die Bbanga Schule über vier Klassenräume -drei für den Kindergarten und einen für die Primary School – und hat derzeit 70 Schüler.
In diesem Jahr wird ein zusätzliches Gebäude mit vier Räumen errichtet, um die wachsende Schülerzahl zu
unterstützen. Jährlich wird eine neue Klassenstufe hinzukommen, sodass die Schule schließlich über 200 Schüler
aufnehmen kann. Das Internat, mit separaten Gebäuden für Mädchen und Jungen, richtet sich speziell an Kinder von
anderen Inseln, die sonst keine Möglichkeit zur Schulbildung hätten.
Die Schule bietet auch eine Esshalle, in der die Feierlichkeiten stattfanden, sowie eine Bibliothek im Obergeschoss.
Ein Spielplatz wurde angelegt, und in der eigenen Küche wird das Essen für die Schüler zubereitet.
Zudem gibt es getrennte Latrinen für Jungen und Mädchen.
Aktuell sind fünf Lehrer, zwei Erzieherinnen und fünf weitere Mitarbeiter für den reibungslosen Betrieb der Schule und des Internats zuständig.




Ein Lichtblick für alle: Kevin’s Geschichte
Ein besonders berührendes Beispiel für die positive Wirkung des Bbanga Projekts ist
Kevin, ein Junge mit einer Behinderung, der aufgrund seiner Einschränkung zuvor
ausgegrenzt wurde.
Dank der Partnerschaft mit Bbanga kann er nun eine öffentliche Schule besuchen.
Bei einem Besuch in der Schule berichtete seine Lehrerin, dass Kevin viele Freunde
hat und ein guter Schüler ist.



Nachhaltige Projekte und Initiativen
Neben der Schulbildung engagiert sich das Bbanga Projekt auch in verschiedenen weiteren Initiativen.
Im Rahmen eines Umwelt und Klimaschutzprogramms, gefördert vom Österreichischen Bundesministerium für Klima,
wurden über 1000 Menschen geschult, um mit einfachen Mitteln ihr eigenes Gemüse in „Vertical Gardens“ anzubauen. Zudem wurden Obstbäume zur Versorgung der Schulkinder gepflanzt und ein Gebäude für Workshops für die lokale
Bevölkerung errichtet.
Ein weiteres bemerkenswertes Projekt ist „Bakyala Tukole“, das Frauen aus dem Fischerdorf Lutobotka
Einkommensmöglichkeiten bietet.
Hier werden aus recycelten Plastikflaschen Schmuck, Puppen und Taschen hergestellt.




Die Produkte können beim Ostermarkt von 12.4. bis 13.4.2025 in Röschitz erworben werden.
Eine Spende für Bbanga kann durch das Spendensiegel steuerlich abgesetzt werden
Bitte Name und Geburtstag angeben bei Überweisung an das
Spendenkonto Österreich – Bbanga Project – AT16 2011 1826 3946 9200